Akte/Band
Agnesenamt.
Title
Agnesenamt.
Stage
Bestand
Period of origin
1303 - 1841
Type of item
Akte/Band
Bestandsgeschichte
Das Kloster St. Agnes vom Orden des hl. Benedikt wurde 1080 von Graf Burkhard von Nellenburg für seine Mutter Ita gegründet. Es unterstand dem Kloster Allerheiligen. Seine Vorsteherin trug den Titel "Meisterin". Obwohl bei der Reformation v. 1529 der katholische Kultus abgeschafft wurde, blieb in juristischer Hinsicht St. Agnes als Kloster noch bestehen. Die wenigen verbliebenen Konventfrauen urkunden ("Priorin und Konvent") weiter bis 1542. Am 10. August dieses Jahres beschloss der Rat, die letzten fünf Schwestern zu verpfründen (vgl. unten E 5) und das Spital vom Areal der heutigen Schwertstrasse in die Klostergebäulichkeiten von St. Agnes zu verlegen.
Das St. Agnesenamt, verwaltet durch den St. Agnesenamtmann, wurde 1542 eingeführt. Durch Beschluss der Klein- und Grossräte vom 31. Januar 1834 verschmolz man dasselbe mit dem Paradieser- und Kornamt unter dem Titel "Vereinigte Ämter" zu einer Verwaltung. Das Gesetz vom 30. April 1855 verleibte dann das St. Agnesenamt mit andern Ämtern dem Kirchen- und Schulfonds des Kantons Schaffhausen ein.
Contains
Enthält: Dokumente des Klosters St. Agnes und Akten des 1542 eingeführten St. Agnesenamtes.
Physical usability
Frei einsehbar
Schutzfrist
0 Jahre
Veröffentlichungen
Kurt Bänteli, Rudolf Gamper, Peter Lehmann. Das Kloster Allerheiligen in Schaffhausen. Schaffhausen 1999. (Schaffhauser Archäologie; 4)
Helvetia Sacra. Begr. von Rudolf Henggeler; weitergeführt von Albert Bruckner. Abt.3, Bd. 1: Frühe Klöster, die Benediktiner und Benediktinerinnen in der Schweiz. Red. von Elsane Gilomen-Schenkel. Bern 1986.