Kornamt.
Title
Kornamt.
Stage
Bestand
Period of origin
1575 - 1835
Bestandsgeschichte
Die Einkünfte des Kornamts bestanden aus den Pachtzinsen der Mühlen, in deren Besitz die Stadt SH durch den Vertrag von 1524 mit dem Kloster Allerheiligen gekommen war. Als 1611 die Grafen von Sulz dem Rat zu SH das Haus an der Tanne samt den Zehnten zu Horheim, Detzeln und Schwerzen (alle im Amt Waldshut) abtraten, wurden letztere auch dem Kornamt zugewiesen. Ebenso flossen die Erträgnisse einiger von der Stadt angekauften Höfe zu Löhningen und Neunkirch wie auch die dem Kloster St. Blasien abgekauften Gefälle zu Bietingen im Hegau und Tengen im Klettgau in das Kornamt.
Auf Grund des Beschlusses der Klein- und Grossräte vom 31. Januar 1834 wurde das Kornamt den Vereinigten Ämtern, mit dem Gesetz vom 30. April 1855 dem Kantonalen Kirchen- und Schulfonds angeschlossen.
Ergänzung: Als die Stadt SH 1662 von Jkr. Alexander Ziegler zur Hagar (1596-1673) die Petershausergefälle zu Thayngen und Schlatt a. R. kaufte, die Ziegler 1658 von Österreich an Zahlungsstatt für die Auslösung der Herrschaft Hilzingen erhandelt hatte, vereinigte sie dieselben unter dem Namen "Petershauseramt" mit dem Kornamt. Ein Urbar von 1684 hierzu in Gemeinden: Thayngen AE 24.
Physical usability
Frei einsehbar
Schutzfrist
0 Jahre